Der Fischer und seine Frau

Ein Spiel von den Schattenseiten des Wünschens


Co Produktion marotte-Figurentheater mit dem PARADOX-Figurentheater, Stuttgart


Das muss man sich mal vorstellen: Da fängt einer, der mit seiner Frau nichts als einen stinkigen, engen Pißpott zum Wohnen und kaum einen kleinen Fisch auf dem Teller hat, endlich einmal den ganz großen Fisch. Nur taugt dieser nicht zum Abendbrot, denn er ist ein verwunschener Prinz. Das macht aber nichts, denn wie jedes Kind weiß, können verwunschene Prinzen Wünsche erfüllen.

Jedoch der Fischer, der den Fisch gefangen hat und sich nun alles auf der Welt wünschen könnte, hat keinen einzigen Wunsch, keinen einzigen Traum!

Ist das nicht unglaublich?

Und dann muss man sich das mal vorstellen: Da bekommt eine alles, was sie sich wünscht: ein Haus und ein Schloss. Sie wird König, Kaiser, Papst. Und doch wird sie immer unzufriedener mit dem was sie hat, kann nicht genießen, will mehr Wohlstand, mehr Reichtum, mehr Macht, mehr, mehr, mehr… will am Ende gar die Sonne aufgehen lassen wie der liebe Gott!

Ist das nicht unglaublich?

Und was ist das Ende vom Lied?

Das Ende vom Lied ist wie der Anfang vom Lied: Der Fischer Timpetee und seine Frau, die Ilsebill sitzen wieder im Pißpott, bis auf den heutigen Tag!

Unglaublich!

(60 min)

Spiel: Stephanie Rinke, Thomas Hänsel, Michael Rüber
Regie: Lisa Augustinowski



Informationen für Veranstalter

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Plakat für Gastspiele (Ansichtsexemplar), Originalmaß 30x60 cm.
Wird auf Wunsch zugeschickt, 10 Stück gratis, jedes weitere 0,50 €.

allgemeine Hinweise: siehe Gastspielinfo